Digitalisierung im Blumenladen klingt nach IT-Projekt. In der Praxis bedeutet es: Zettel durch iPad ersetzen, Taschenrechner durch automatische Kalkulation, und Notizbuch durch eine App die alle Mitarbeiterinnen gleichzeitig lesen können. Das ist kein großes Projekt — das ist ein Nachmittag.
Nicht jede Digitalisierung hat den gleichen Effekt. Die größten Zeitgewinne entstehen bei: der Disposition (Zettel durch iPad, manuelle Kalkulation durch automatischen VK-Vorschlag), den Preisschildern (Handschrift durch gedruckte Etiketten), und den Kundenbestellungen (Notizbuch durch App die alle sehen können).
In vielen Blumenfachgeschäften läuft noch manuell: die Einkaufsliste, die Preisauszeichnung, die Bestellverwaltung und die Prämienabrechnung. Zusammen sind das zwei bis drei Stunden täglich — Zeit die direkt in Verkauf oder Produktion fließen könnte.
Wer mit Digitalisierung anfängt, sollte einen Bereich wählen und dort anfangen. Empfehlung: Die Kundenbestellungen. Sie sind der Bereich der am häufigsten zu Fehlern führt, wenn mehrere Personen gleichzeitig Informationen brauchen. Ein digitaler Kalender mit Status, Auftragszettel und Bestätigungsmail ist in einem Tag eingerichtet.
Wenn eine Mitarbeiterin täglich 30 Minuten durch doppelte Datenpflege, Zettel suchen und manuelle Berechnungen verliert, kostet das bei 15 € Stundenlohn rund 110 € pro Monat — für eine Person. Bei drei Personen sind das über 3.000 € pro Jahr. Software die diesen Aufwand halbiert, rechnet sich schnell.
Empfehlung: Kundenbestellungen zuerst. Größter sofortiger Effekt, einfachste Einrichtung.
Nein. FlowerTag ist ohne IT-Kenntnisse einzurichten — Anleitung in 20 Minuten.
BAFA und KfW haben Programme für Digitalisierungsmaßnahmen im Handwerk. Aktuell beim lokalen Handwerkskammer-Berater erfragen.
Eine Dispo anlegen, Schilder drucken, eine Bestellung aufnehmen — 20 Minuten.
14 Tage kostenlos testenKeine Kreditkarte · Monatlich kündbar · iPad, Mac, Windows