Der Begriff „Betriebssoftware“ steht in der Floristik für Programme, die den laufenden Betrieb organisieren, nicht nur den Verkauf. Dazu gehören Einkaufsplanung, Preispflege, Kalkulation, Aufträge und Kennzahlen.
Viele Betriebe nutzen dafür eine Kasse plus Excel plus Papier. Eine Betriebssoftware ersetzt die Excel-Insel und hält Kasse und Planung zusammen.
Der Betriebsablauf in FlowerTag
- Morgens Disposition prüfen, Mengen anpassen, Bestellung vorbereiten.
- Vormittags Ware auszeichnen und Preisschilder drucken.
- Tagsüber Kundenbestellungen aufnehmen, Sträuße kalkulieren.
- Abends Umsatz, Marge und Verluste in der Auswertung ansehen.
Wer im Betrieb was sieht
Inhaberin, Filialleitung und Aushilfe brauchen nicht dieselben Ansichten. Über die Rechteverwaltung legst du fest, wer Preise ändern, Aufträge sehen oder Auswertungen öffnen darf.
Zusammenspiel mit der Kasse
FlowerTag ist die Betriebsebene über der Kasse. Artikel und Verkäufe kommen aus deinem Kassensystem, Planung und Auswertung passieren in FlowerTag.
Ein Beispiel: Ein Samstag
Am Samstag steht die Disposition für die Folgewoche an, parallel kommen Kundenaufträge für Sonntag herein, und am Nachmittag fragt die Filiale nach Preisen für neue Ware. Mit einer Betriebssoftware liegen Bedarf, Aufträge und Preise im selben System. Niemand muss telefonisch nachfragen, weil alle denselben Stand sehen.
Was du vor dem Wechsel klärst
- Welche Kasse ist im Einsatz und welche Daten liefert sie?
- Wer pflegt Artikel und Preise?
- Welche Auswertungen brauchst du wöchentlich?
- Wie viele Personen arbeiten mit dem System?
Darauf kommt es bei einer Betriebssoftware an
Eine Betriebssoftware muss den Ablauf abbilden, den du bereits lebst. Sie sollte dich nicht zwingen, Prozesse umzubauen. Prüfe daher, ob Disposition, Kalkulation und Aufträge zu deinem Tagesablauf passen. Gute Systeme lassen dir Spielraum bei Bezeichnungen, Warengruppen und Preisgruppen.