Ein Blumenladen lässt sich im Kopf führen. Drei Läden nicht. Sobald mehrere Standorte im Spiel sind, braucht es Regeln und ein gemeinsames System: Wer bestellt wann, wie werden Waren verteilt, welche Preise gelten wo, wie vergleicht man die Läden? FlowerTag entstand aus genau dieser Situation. Der Gründer führte zeitweise acht Läden im Raum Hamburg.
Gemeinsamer Einkauf, getrennte Mengen
Der wichtigste Hebel liegt im Einkauf. In der Disposition gibt es für jede Filiale eine eigene Mengenspalte. Du planst den Großmarkt-Einkauf einmal und weißt trotzdem, welche Menge an welchen Standort geht. Summen für Bestellmenge, EK-Einsatz und VK-Wert laufen mit, und die Lieferliste wird je Filiale ausgegeben. Das spart die Aufteilarbeit nach dem Einkauf.
Filialpreise und Preislisten
Nicht jede Filiale verkauft zum selben Preis. Innenstadtlage und Stadtrand unterscheiden sich, und manche Standorte bedienen eine andere Kundschaft. In der Artikeldatenbank kannst du Preise je Filiale überschreiben. Eine Preishistorie zeigt, wann sich Preise geändert haben, und Preislisten gibst du je Filiale aus. So hängt in jedem Laden die richtige Zahl am Schild.
Lagerorte und Bestand
Neben Filialen kannst du Lagerorte anlegen, zum Beispiel ein zentrales Lager oder eine Kühlung außerhalb des Ladens. Bestände werden je Standort geführt und per Erfassung aktualisiert. Eine Bestandswarnung zeigt, wo ein Artikel unter dem Mindestbestand liegt. Mehr: Bestandserfassung per App.
Filialen vergleichen
Die Auswertung enthält einen Filialvergleich: Umsatz, Artikel und Verluste je Standort nebeneinander. So erkennst du, welcher Laden welche Artikel besser verkauft, wo mehr Schwund entsteht und wo Preise zu niedrig oder zu hoch liegen. Ein Vergleichstab stellt Zeiträume gegenüber. Siehe Auswertung für Blumenfachgeschäfte.
Team und Rechte je Standort
Mit der Rechteverwaltung bestimmst du, wer welche Bereiche sieht. Die Filialleitung pflegt ihren Standort, die Zentrale behält den Überblick. Prämien für Floristinnen werden unabhängig vom Standort pro Person erfasst.
Wie du die zweite Filiale sauber einführst
- Stammdaten angleichen Artikel, Einheiten und Warengruppen einmal sauber anlegen, damit alle Standorte dieselbe Basis nutzen.
- Filiale und Lagerort anlegen Standorte in den Einstellungen definieren und Mitarbeitende zuordnen.
- Rechte vergeben Filialleitungen sehen ihren Standort, die Zentrale den Überblick.
- Dispo und Preislisten abstimmen Mengen je Filiale planen und Preislisten je Standort ausgeben.
Fehler, die bei mehreren Filialen oft passieren
- Artikel werden je Filiale doppelt angelegt, statt sie gemeinsam zu pflegen.
- Preise weichen unbeabsichtigt ab, weil sie lokal geändert wurden.
- Ware wird nicht verschoben, obwohl ein Laden überversorgt ist und der andere nachbestellt.
- Auswertungen werden je Laden gelesen, aber nie nebeneinander verglichen.
Tarif und Voraussetzungen
Mehrere Filialen und Lagerorte gehören zum Pro-Tarif: bis zu fünf Filialen und unbegrenzte Mitarbeiterkonten. Für größere Verbünde gibt es einen Enterprise-Tarif auf Anfrage. Alle Funktionen kannst du 14 Tage kostenlos testen.