Preisschilder ausdrucken

Preisschilder zum Ausdrucken: Vorlage oder Software?

Kostenlose Vorlagen sind schnell gefunden, aber jedes Schild entsteht einzeln. Hier siehst du, wann eine Vorlage reicht, wann Software sich lohnt und wie du sauber ausdruckst.

14 Tage kostenlos testenMonatlich kündbarLäuft auf iPad, Mac und PC
A4am eigenen Drucker
3 WegeVorlage, Tabelle, Software
PDFzum Speichern
29 €pro Monat, kündbar

Wer Preisschilder ausdrucken will, hat drei Wege: eine fertige Vorlage in Word oder Canva, eine Tabelle mit Seriendruck oder eine Software mit Artikeldatenbank. Alle drei funktionieren, aber sie unterscheiden sich stark im Aufwand, sobald sich Preise ändern.

Diese Seite hilft dir bei der Entscheidung und zeigt, wie du Schilder am normalen Drucker sauber ausdruckst: Papier, Größe, Testdruck, Schneiden.

iPad und Drucker

Drei Wege zum ausgedruckten Preisschild

WegAufwand pro SchildPreisänderungEinheitlicher LookGeeignet für
Fertige Vorlage (Word, Canva)mittelDatei öffnen, Text ändernnur mit Disziplin10–30 Artikel
Tabelle + Seriendruckniedrig nach EinrichtungZeile ändern, neu druckenjaHunderte Artikel, Bastler
Software mit ArtikeldatenbankniedrigArtikel ändern, neu druckenjaAlle, die oft ändern

Eine Vorlage reicht, wenn du wenige Artikel hast und die Preise selten wechseln. Ab etwa dreißig Artikeln oder wöchentlichen Änderungen wird jede Handarbeit zur Last. Dann lohnt eine Datenbank, aus der die Schilder entstehen.

Eine Vorlage richtig nutzen

Wenn du mit einer Vorlage startest, lege sie so an, dass du sie später nicht neu bauen musst.

  1. Format festlegen: A4-Bogen mit mehreren Schildern, zum Beispiel 2 × 4
  2. Ein Schild als Muster gestalten: Preis groß, Name darunter, Zusatzzeile klein
  3. Schriftarten auf zwei begrenzen
  4. Das Muster kopieren und nur Text und Preis ändern
  5. Als PDF exportieren, nicht aus dem Programm heraus drucken, damit nichts verrutscht

Aus Vorlagen mit Fremdschriften können beim Öffnen auf einem anderen Rechner Fehler entstehen. Ein PDF ist stabil.

Papier, Größe und Schneiden

EinsatzPapierGröße (Richtwert)
Regal, trockenKarton 200–250 gca. 7 × 5 cm
Auslage, ThekeKarton 250 gA7 bis A6
Aktion, SchaufensterPapier 120–160 gA5 bis A4
Feuchte BereicheLaminiert oder wasserfestes Materialje nach Einsatz

Mehr Details: Preisschilder Papier und Preisschilder aus Karton. Schneide mit Schneidemaschine oder Lineal und Cutter, damit die Kanten gerade sind.

Testdruck und Druckeinstellungen

Der häufigste Fehler beim Ausdrucken ist die Skalierung im Druckdialog. Stelle sie auf 100 Prozent oder „Tatsächliche Größe“. Wähle die Papiersorte, damit der Drucker die richtige Menge Tinte oder Toner verwendet. Drucke zuerst auf Normalpapier, halte den Bogen an das Regal und prüfe Größe und Lesbarkeit.

  • Skalierung 100 %
  • Papiersorte einstellen
  • Qualität „Normal“ oder „Hoch“
  • Randloser Druck nur, wenn der Drucker es kann
  • Erst Testbogen, dann Serie
A4-Bogen mit mehreren Preisschildern

Kosten im Vergleich

Rechenbeispiel: 40 Schilder pro Monat (Annahmen)

Vorlage: 4 Min. je Schild160 Min.
Software: 1 Min. je Schild40 Min.
Zeit gespart pro Monat120 Min. = 2 Std.
Bei 20 € Stundensatz und 12 Monatenca. 480 € pro Jahr

Annahmen sind Beispiele und keine Garantie. Bei 29 € im Monat (348 € pro Jahr) lohnt sich Software ab etwa dieser Größenordnung, bei mehr Änderungen deutlich früher.

So druckst du mit FlowerTag aus

  • Artikel anlegenName, Preis, Einheit, optional Inhalt und Barcode, oder per CSV importieren
  • Vorlage wählenRegal, Minimal oder Boutique, im Layout-Editor anpassen
  • Auswahl treffenAlle Artikel oder nur die geänderten
  • DruckenA4-Bogen am Bürodrucker, per AirPrint oder als PDF
  • Preis ändernArtikel anpassen, Schild neu ausdrucken

Siehe auch Preisschilder erstellen mit Software und Preisschilder automatisch erstellen.

Typische Fehler beim Ausdrucken

  1. Skalierung im Druckdialog nicht auf 100 %
  2. Zu dünnes Papier, das sich wellt
  3. Schrift zu klein für den Preis
  4. Kein Testdruck vor der Serie
  5. Alte Schilder bleiben hängen, wenn Preise sich ändern

Beispiel: ein Hofladen wechselt von der Vorlage zur Software

Ein Hofladen verkauft Eier, Marmeladen, Honig, Kartoffeln und Saisongemüse. Die Inhaberin druckte Schilder bisher aus einer Word-Vorlage: für jeden Artikel eine Zeile, jede Woche ein paar Preisänderungen. Das ging, solange das Sortiment klein war. Mit 120 Artikeln wurde es zum Samstagsprojekt: Datei öffnen, Preis finden, Text ändern, Layout korrigieren, drucken.

Heute pflegt sie die Artikel in einer Datenbank. Wenn der Honigpreis steigt, ändert sie ihn dort und druckt das Schild neu. Der Samstag gehört wieder dem Verkauf. Das Beispiel ist erfunden und zeigt die typische Entwicklung: Vorlagen skalieren schlecht, Daten skalieren gut.

Der Wechsel lohnt sich nicht für jeden. Wer dreißig Artikel hat und sie zweimal im Jahr ändert, kommt mit einer sauberen Vorlage gut aus. Entscheidend ist die Zahl der Änderungen, nicht die Zahl der Artikel.

Formate für ausgedruckte Preisschilder richtig wählen

Ein gedrucktes Schild ist nur so gut wie sein Format. Zu klein und der Preis wird unleserlich, zu groß und das Regal wirkt überfüllt. Beginne mit der freien Fläche am Produkt und der Betrachtungsdistanz: Am Regal liest man aus einem Meter, am Schaufenster aus zwei bis drei Metern.

BetrachtungsdistanzPreishöhe (Richtwert)Typisches Format
50 cm, am Produktca. 6–8 mm Ziffernhöhe4 × 2 cm bis 6 × 4 cm
1 m, am Regalca. 10–15 mm7 × 5 cm bis A6
2–3 m, Schaufensterca. 30–50 mmA5 bis A4

Mehrere Schilder auf einem Bogen sparen Papier. Lege das Format im Programm fest und drucke einen Testbogen, bevor du die Serie startest.

Richtwerte aus der Praxis. Prüfe sie an deinem Ladenlokal.

Was FlowerTag kostet

Der Tarif Preisschilder kostet 29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Enthalten: Artikeldatenbank, drei Vorlagen mit Layout-Editor, QR-Code, Barcode (EAN), Grundpreis, Aktionspreis und Druck für 1 Filiale und 1 Nutzer. Der Tarif richtet sich an Gewerbetreibende. Drucker und Papier sind nicht enthalten.

Mehr Details: Preise und Kosten im Detail und alle Tarife.

Häufige Fragen

Mit einer Vorlage in Word oder Canva, mit einer Tabelle und Seriendruck oder mit Software wie FlowerTag. Du druckst auf dem normalen A4-Drucker.

Ja, viele. Sie lohnen sich bei wenigen Artikeln. Bei häufigen Preisänderungen ist Software effizienter.

Karton mit 200–250 g für Regal und Auslage, leichteres Papier für Aktionsschilder, laminiert oder wasserfest für feuchte Bereiche.

Richtwerte: ca. 7 × 5 cm am Regal, A7 bis A6 in der Auslage, A5 bis A4 für Aktionen.

Meist ist die Skalierung im Druckdialog aktiv. Stelle sie auf 100 Prozent.

Ja, mit AirPrint oder als PDF.

Ja, in FlowerTag wird er aus Preis und Inhalt berechnet.

Ja, per CSV oder Excel.

29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos.

Nein, es erstellt Preisschilder.

Von Torge Meyer, Gründer von FlowerTag. Aufgewachsen im Blumenhandel, mit bis zu acht Filialen in Hamburg. Stand: Oktober 2026.

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