Software für Preisschilder: so wählst du die passende aus.
Welche Funktionen zählen, wo die Unterschiede liegen und welche Fragen du Anbietern stellen solltest. Eine Checkliste für die Auswahl, mit Kosten, Beispielen und ehrlicher Einordnung von FlowerTag.
Der Markt für Preisschild-Software ist unübersichtlich: Office-Vorlagen, Etikettenprogramme, Kassensysteme und spezialisierte Werkzeuge versprechen alle dasselbe. Entscheidend ist, was in deinem Alltag zählt.
Hier findest du die vier Arten im Überblick, eine Checkliste zur Auswahl, die wichtigsten Funktionen im Detail, Fragen an Anbieter und eine ehrliche Antwort darauf, wann FlowerTag passt.

Was Software für Preisschilder leistet
Eine Software für Preisschilder macht aus Artikeldaten druckfertige Schilder. Du pflegst Name, Preis und Inhalt einmal, wählst eine Vorlage und druckst. Ändert sich der Preis, änderst du ihn an einer Stelle, und das Schild entsteht neu. Das klingt einfach, aber zwischen den Programmen auf dem Markt liegen große Unterschiede.
Diese Seite hilft dir bei der Auswahl. Sie zeigt, welche Funktionen wirklich wichtig sind, wo die Unterschiede liegen, welche Fragen du Anbietern stellen solltest und wann FlowerTag passt. Sie ist bewusst keine Werbung für ein einziges Programm, sondern eine Checkliste, mit der du jedes Programm bewerten kannst.
Vier Arten von Preisschild-Software
| Art | Typisch für | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|
| Office-Vorlagen (Word, Excel, Canva) | Kleine Läden, wenige Artikel | Kostenlos oder günstig, bekannt | Jedes Schild von Hand, kein Datenbezug |
| Etikettensoftware zum Drucker | Läden mit Etikettendrucker | Schnell, genau für das Gerät | Oft an einen Drucker gebunden, wenig Artikelverwaltung |
| Warenwirtschaft oder Kassensystem | Läden mit Kasse und Lager | Preise stammen aus dem System | Schilder oft starr, Gestaltung begrenzt |
| Spezialisierte Preisschild-Software | Läden mit gestaltungsanspruch | Artikeldatenbank, Layouts, Druck auf A4 | Keine Kasse, Zusatzprogramm nötig |
FlowerTag gehört zur vierten Gruppe: Es ist auf Preisschilder mit Gestaltungsanspruch spezialisiert und ergänzt deine Kasse, ersetzt sie aber nicht. Wer ohnehin ein Kassensystem hat, das gute Schilder liefert, braucht vielleicht nichts weiter. Wer mit den Schildern des Kassensystems unzufrieden ist, findet hier einen Weg, ohne die Kasse zu wechseln.
Checkliste: Worauf es bei der Auswahl ankommt
- Artikeldatenbank: Kannst du Artikel einmal anlegen und später ändern? Gibt es Import per CSV oder Excel?
- Vorlagen und Layouts: Lassen sich Schrift, Größe, Position und Elemente anpassen, oder bist du an feste Muster gebunden?
- Grundpreis: Wird er automatisch aus Preis und Inhalt berechnet?
- Aktionspreise: Gibt es einen durchgestrichenen alten Preis und ein Badge?
- Barcode und QR-Code: Beide optional pro Artikel?
- Druck: Läuft es auf dem vorhandenen Drucker, per AirPrint oder als PDF? Oder brauchst du Spezialgeräte?
- Plattform: Funktioniert es im Browser, auf iPad und Mac, oder nur auf einem Windows-Rechner?
- Kosten: Monatlich, einmalig, pro Filiale oder pro Nutzer? Gibt es versteckte Zusatzkosten?
- Kündigung: Monatlich kündbar oder lange Bindung?
- Support: Wer antwortet, und wie schnell?
Nutze diese Liste für jeden Anbieter, auch für uns. Wer eine Frage nicht klar beantworten kann, hat meist eine Schwäche an dieser Stelle.

Die wichtigsten Funktionen im Detail
Artikeldatenbank
Das Herzstück. Ohne Datenbank tippst du jedes Schild neu. Mit Datenbank ändert sich ein Preis an einer Stelle. Achte auf Felder für Name, Zusatzzeile, Preis, Einheit, Inhalt, Kategorie, Barcode und Notizen.
Vorlagen und Layout-Editor
Gute Schilder entstehen aus guten Vorlagen. Ein Layout-Editor erlaubt dir, Schrift, Größe, Position und sichtbare Elemente anzupassen, damit das Schild zu deinem Laden passt.
Grundpreis und Aktionspreis
Der Grundpreis wird aus Preis und Inhalt berechnet, der Aktionspreis zeigt den alten Preis durchgestrichen. Beides sollte pro Artikel an- und abschaltbar sein.
Druck
Spezialgeräte sind teuer und binden dich. Ein A4-Bogen am normalen Drucker, Druck per AirPrint vom iPad oder eine PDF-Datei reichen für die meisten Läden. Wer sehr viele Schilder täglich druckt, prüft einen Etikettendrucker.
Diese Fragen stellst du jedem Anbieter
- Welche Drucker funktionieren, und brauche ich Spezialgeräte?
- Wie importiere ich meine Artikel, und was passiert bei einer Preisänderung?
- Kann ich das Layout selbst ändern, oder nur zwischen festen Vorlagen wählen?
- Was kostet es im Monat, was im Jahr, was kommt dazu?
- Wie lange läuft der Vertrag, wie kündige ich?
- Wo liegen meine Daten, und wie ist der Datenschutz geregelt?
- Gibt es eine Testphase ohne Kreditkarte?
- Wer hilft mir bei Fragen, und in welcher Sprache?
Gute Anbieter beantworten diese Fragen klar und schnell. Wenn du bei FlowerTag Fragen hast, schreib uns über das Kontaktformular.
Was Preisschild-Software kostet
Die Preisspanne ist groß. Office-Lösungen sind günstig, kosten dich aber Zeit. Etikettensoftware kostet häufig einmalig oder jährlich, dazu kommt der Drucker. Warenwirtschaft mit Preisschildern liegt meist deutlich höher, weil sie mehr kann. Spezialisierte Abo-Software wie FlowerTag liegt dazwischen.
Rechenbeispiel: Gesamtkosten über 3 Jahre (Beispielannahmen)
| Spezialisierte Software, 29 € × 36 Monate | 1.044 € |
| Drucker und Papier (vorhanden) | 0 € zusätzlich |
| Zeitersparnis: 150 Min./Woche × 52 × 3 Jahre bei 20 €/Std. | ca. 7.800 € |
Annahmen zur Veranschaulichung. Setze deine Werte ein: Rechner.
Der Tarif Preisschilder von FlowerTag kostet 29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos testen. Details: Preise und Kosten.
Sieben typische Fehler bei der Auswahl
Aus Gesprächen mit Händlern wiederholen sich dieselben Fehler. Wenn du sie kennst, sparst du dir Umwege.
- Nur auf den Preis schauen. Die günstigste Lösung kostet am meisten, wenn jedes Schild von Hand entsteht.
- Zu früh Hardware kaufen. Ein Etikettendrucker ist nur sinnvoll, wenn du viele Schilder täglich druckst. Probiere erst mit dem vorhandenen Drucker.
- Die Kasse mit den Schildern verwechseln. Ein Kassensystem muss nicht schöne Schilder liefern. Beides getrennt zu betrachten ist oft besser.
- Keine Testphase nutzen. Ein Programm, das du nicht ausprobiert hast, kennst du nicht.
- Das Layout unterschätzen. Feste Vorlagen passen selten zu deinem Laden. Frage nach einem Editor.
- Datenimport vergessen. Ohne Import tippst du hunderte Artikel von Hand.
- Lange Bindung eingehen. Besser monatlich kündbar, bis du sicher bist.

Wann FlowerTag passt – und wann nicht
Es passt, wenn …
- du einen Laden mit Sortiment und Gestaltungsanspruch hast, etwa Concept Store, Boutique, Feinkost, Geschenke, Floristik
- deine Kasse bleiben soll und du bessere Schilder willst
- du auf dem vorhandenen Drucker drucken möchtest
- du Preise oft ändern musst und Schilder schnell neu brauchst
Es passt weniger, wenn …
- du eine Kasse oder Warenwirtschaft suchst, die auch Schilder macht
- du extrem hohe Stückzahlen auf Etikettenrollen drucken musst
- du elektronische Regaletiketten (ESL) planst
Die Ehrlichkeit gehört dazu: FlowerTag ist keine Kasse und kein Etiketten-Großdrucksystem. Es ist ein schlankes Werkzeug für gut aussehende Schilder. Welche Branchen dazu passen, zeigt Preisschilder-Software: Funktionen und Branchen.
Daten, Import und Datenschutz
Deine Artikeldaten sind das Kapital. Prüfe, ob du sie jederzeit exportieren kannst, wo sie liegen und wer Zugriff hat. Ein Import per CSV oder Excel spart beim Start viel Zeit: Du exportierst deine Liste aus Kasse oder Tabelle, ordnest die Spalten zu, fertig.
| Spalte | Beispiel | Pflicht? |
|---|---|---|
| Name | Olivenöl Nativ Extra | ja |
| Preis | 14,90 | ja |
| Einheit | pro Flasche | empfohlen |
| Inhalt | 0,5 l | für Grundpreis |
| Zusatzzeile | Kreta | optional |
| Barcode (EAN) | 4012345678901 | optional |
| Kategorie | Feinkost | optional |
Zum Datenschutz: Achte auf Serverstandort, Auftragsverarbeitung und klare Datenschutzhinweise. Das ist eine allgemeine Empfehlung und keine Rechtsberatung. Mehr zu FlowerTag findest du in der Datenschutzerklärung.
Einführung in einem Nachmittag
- Artikel importierenCSV oder Excel hochladen, oder die ersten 20 Artikel von Hand anlegen.
- Vorlage wählenRegal, Minimal oder Boutique, im Layout-Editor anpassen.
- TestdruckEinen A4-Bogen drucken, Größe und Lesbarkeit prüfen.
- Schilder ans RegalAusschneiden, aufstellen, fertig.
- AlltagPreis ändern, Schild neu drucken.

Beispiele aus dem Alltag
| Laden | Ausgangslage | Passender Ansatz |
|---|---|---|
| Concept Store mit 600 Artikeln | Schilder in Canva, Preisänderungen dauern | Artikeldatenbank mit CSV-Import, Vorlage Boutique |
| Feinkostladen | Grundpreis von Hand gerechnet, Fehler | Software mit automatischem Grundpreis |
| Weinhandel | Viele Jahrgänge, wechselnde Preise | Zusatzzeile für Jahrgang, Preis je Liter |
| Blumenladen | Sträuße, Töpfe, Vasen, Aktionen | Schilder mit Aktionspreis und QR-Code |
| Café mit Verkauf | Wenige Artikel, Tagesangebote | Minimal-Vorlage, schnelle Änderung |
Mehr Beispiele für Branchen: Preisschilder-Software, Preisschilder für Lebensmittel, Preisschilder für Blumen.
Zeit und Aufwand im Vergleich
| Aufgabe | Von Hand / Word | Mit Software |
|---|---|---|
| Neues Schild | 3–5 Minuten | unter 1 Minute |
| Preisänderung bei 20 Artikeln | 60+ Minuten | 5 Minuten |
| Grundpreis berechnen | Taschenrechner, fehleranfällig | automatisch |
| Einheitlicher Look | schwierig | Vorlage |
| Saisonwechsel, 100 Artikel | ein Tag | ein Nachmittag |
Richtwerte aus der Praxis, keine Garantie. Dein Aufwand hängt von Sortiment und Druckumgebung ab.
Häufige Fragen
Das hängt von deinem Laden ab. Mit Kasse und Etikettendrucker reicht oft deren Programm. Willst du gestaltete Schilder auf dem normalen Drucker, ist spezialisierte Software wie FlowerTag eine Option. Nutze die Checkliste auf dieser Seite.
Nein, nicht zwingend. FlowerTag druckt auf A4, per AirPrint oder als PDF. Etikettendrucker sind eine Option bei sehr hohen Stückzahlen.
Ja, gute Programme berechnen ihn aus Preis und Inhalt. Das vermeidet Rechenfehler. Ob und wann der Grundpreis Pflicht ist, klärst du für deine Ware, das ist keine Rechtsberatung.
Von kostenlos bis mehrere hundert Euro pro Jahr oder Monat. FlowerTags Tarif Preisschilder kostet 29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar.
Für wenige Artikel ja. Bei vielen Artikeln und häufigen Preisänderungen wird es mühsam, weil jedes Schild von Hand entsteht.
Ja, per CSV oder Excel. So startest du ohne alles neu zu tippen.
Ja. FlowerTag läuft im Browser und druckt per AirPrint, am Mac, PC und iPad.
Nein. Es ergänzt deine Kasse mit Preisschildern.
Meist einen Nachmittag, je nach Artikelzahl.
Ja, monatlich.
Ja, 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.
Teste es 14 Tage kostenlos.
Artikel importieren, Vorlage wählen, drucken. Ohne Kreditkarte.
14 Tage kostenlos testenKeine Kreditkarte · Monatlich kündbar · iPad, Mac, Windows