Preisschildprogramm

Preisschildprogramm: im Browser, ohne Installation.

Installiertes Programm oder Browserlösung? Was im Alltag zählt, welche Technik du brauchst und wie du in einer Stunde die ersten Schilder druckst.

14 Tage kostenlos testenMonatlich kündbarLäuft auf iPad, Mac und PC
Browserkeine Installation
Mac · PC · iPadalle Geräte
A4 · AirPrint · PDFDruck
29 €pro Monat, kündbar

Ein Preisschildprogramm macht aus Artikeldaten druckfertige Schilder. Ob du es installierst oder im Browser nutzt, entscheidet über Pflegeaufwand, Geräte und Kosten.

Regal im Concept Store mit einheitlichen Preisschildern

Was ein Preisschildprogramm ist und was es leisten soll

Ein Preisschildprogramm erzeugt Preisschilder aus gespeicherten Artikeldaten. Statt jedes Schild in Word oder Canva neu zu bauen, pflegst du Name, Preis und Einheit einmal und lässt das Programm daraus druckfertige Schilder machen. Das Wort „Programm“ klingt nach Installation auf dem Rechner. Heute ist das nicht mehr zwingend: Viele Lösungen laufen im Browser.

Preisschildprogramm: Software zum Erstellen und Drucken von Preisschildern aus einer Artikeldatenbank, mit Vorlagen, optionalem Grundpreis, Aktionspreis, Barcode und QR-Code.

Auf dieser Seite vergleichst du Installationsprogramm und Browserlösung, siehst, was im Alltag zählt, und bekommst eine Anleitung für den Einstieg. FlowerTag läuft im Browser: ohne Installation am Mac, Windows-PC und iPad.

Installationsprogramm oder Browserlösung?

KriteriumInstalliertes ProgrammBrowserlösung (z. B. FlowerTag)
InstallationAuf jedem Rechner nötigKeine, Aufruf per Browser
GeräteMeist nur ein System (Windows oder Mac)Mac, PC, iPad
UpdatesManuell oder per InstallerAutomatisch
DatenLokal auf dem RechnerIn der Cloud, überall abrufbar
Offline arbeitenJaInternet nötig
Mehrere NutzerAufwendigÜber Konto und Tarif
DatensicherungDeine AufgabeÜbernimmt der Anbieter
KostenOft Einmalkauf oder LizenzMeist Abo

Wenn du nur an einem festen Rechner arbeitest und nie Internet hast, reicht ein installiertes Programm. Wer vom iPad drucken, im Laden und im Büro arbeiten oder jederzeit auf Daten zugreifen will, fährt mit einer Browserlösung besser. Zum Abo gehört die Abwägung, dass bei einem Ausfall der Internetverbindung kein neues Schild entsteht. Für diesen Fall hilft es, wichtige Schilder als PDF vorrätig zu halten.

Was beim ersten Start passiert

Wer ein Preisschildprogramm zum ersten Mal öffnet, will nach zehn Minuten ein Ergebnis sehen. Deshalb lohnt es sich, den Start bewusst klein zu halten. Lege nicht gleich dein ganzes Sortiment an, sondern wähle ein Regal, eine Warengruppe oder die zwanzig Artikel, deren Schilder am häufigsten wechseln. Mit diesen Artikeln durchläufst du den kompletten Weg: anlegen, Vorlage wählen, Layout anpassen, drucken, aufstellen.

Dabei zeigt sich schnell, was du an deinen Daten verbessern solltest. Fehlt bei manchen Artikeln die Einheit? Sind Namen uneinheitlich? Sind Inhalte nicht erfasst? Das ist normal und ein guter Grund, diese Pflege vor dem großen Import zu erledigen. Ein sauberer Datensatz ist die halbe Miete, egal welches Programm du nutzt.

Nach dem ersten Testdruck prüfst du drei Dinge: Ist der Preis aus einem Meter Entfernung lesbar? Passt das Schild zur Regalkante oder zum Halter? Stimmt die Zuordnung zum Produkt? Erst wenn diese drei Fragen mit Ja beantwortet sind, lohnt sich der Druck in Serie.

Layout-Editor für Preisschilder mit Vorschau

Was im Alltag wirklich zählt

Schnelle Preisänderung

Das Programm muss eine Preisänderung in Sekunden ermöglichen: Artikel öffnen, Preis ändern, Schild neu drucken. Alles, was darüber hinausgeht, wird im Alltag zur Hürde.

Einheitlicher Look

Vorlagen sparen Gestaltungszeit und sorgen dafür, dass Regale zusammenpassen. Ein Layout-Editor erlaubt Anpassungen, ohne dass du jedes Schild einzeln bearbeitest.

Grundpreis und Aktionspreis

Der Grundpreis wird aus Preis und Inhalt berechnet, der Aktionspreis zeigt den alten Preis durchgestrichen. Beides sollte pro Artikel ein- und ausgeschaltet werden können.

Druck auf vorhandener Hardware

Ob Büro-Drucker, AirPrint oder PDF: Ein gutes Programm erzwingt keinen Spezialdrucker.

Import

Wer hunderte Artikel hat, braucht einen Import per CSV oder Excel.

Einstieg in einer Stunde

  • 0–10 Min.Im Browser anmelden, Konto anlegen, 14 Tage kostenlos testen
  • 10–25 Min.Erste 10 bis 20 Artikel anlegen oder per CSV importieren
  • 25–40 Min.Vorlage wählen, Layout im Editor anpassen
  • 40–50 Min.Testbogen drucken, Größe und Lesbarkeit prüfen
  • 50–60 Min.Schilder drucken und ans Regal stellen

Mehr Schritte findest du in der Anleitung Preisschilder erstellen mit Software.

Was bei einem Internetausfall passiert

Eine Browserlösung braucht Internet. Im Laden ist das fast immer vorhanden, trotzdem lohnt sich ein Notfallplan, der fünf Minuten Aufwand kostet. Drucke die Schilder für Dauerläufer, also Artikel mit stabilem Preis, einmal auf Vorrat und lege sie im Laden bereit. Speichere außerdem wichtige Bögen als PDF auf dem Gerät. So kannst du auch ohne Verbindung ein Schild ersetzen, das beschädigt wurde.

Für neue oder geänderte Preise brauchst du die Verbindung. Wenn die länger ausfällt, hilft ein Schild von Hand als Übergang. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, und der Aufwand für die Vorbereitung ist es auch. Wer komplett offline arbeiten muss, etwa in einem Markt ohne Netz, wählt besser ein installiertes Programm.

Technische Anforderungen

BereichAnforderung
GerätMac, Windows-PC oder iPad mit aktuellem Browser
InternetStabile Verbindung im Laden oder Büro
DruckerBüro-Drucker mit A4-Bögen, AirPrint-fähiger Drucker oder Etikettendrucker, der vom Gerät aus druckt
PapierNormales Papier oder Karton, bei Bedarf Etikettenbogen
DatenArtikelliste, optional als CSV oder Excel

Mehr zum Druck: Preisschilder drucken im Einzelhandel.

Boutique mit Preisschildern an der Kleiderstange

Für welche Läden ein Preisschildprogramm passt

LadenTypische SituationNutzen
Concept StoreViele Warengruppen, wechselndes SortimentEinheitlicher Look, schnelle Änderung
Feinkost und WeinGrundpreis, häufige PreiseGrundpreis automatisch
BoutiqueWenige, hochwertige SchilderBoutique-Vorlage
BlumenladenSträuße, Töpfe, AktionenSchilder mit Aktionspreis
Café, BäckereiTagespreiseSchnell neu drucken

Branchenbeispiele: Lebensmittel, Blumen, Einzelhandel.

Fünf Fehler bei der Auswahl eines Programms

  1. Nur auf den Einmalpreis schauen. Rechne die Gesamtkosten über mehrere Jahre, inklusive Updates.
  2. Kein Test. Probiere mit deinen echten Artikeln, nicht mit den Demodaten.
  3. Datenexport vergessen. Du solltest deine Artikel jederzeit mitnehmen können.
  4. Spezialhardware voraussetzen. Prüfe, welche Drucker wirklich funktionieren.
  5. Layout unterschätzen. Feste Vorlagen passen selten zu jedem Laden.

Praxisbeispiel: ein Concept Store wechselt das Programm

Ein Concept Store mit 450 Artikeln arbeitete mit Präsentationsfolien: pro Artikel eine Folie, pro Preisänderung ein Gang zum Rechner. Beim Saisonwechsel war ein ganzer Tag weg. Der Wechsel auf ein Browserprogramm lief so: Exportliste aus der Kasse als Excel, Import in die Artikeldatenbank, drei Vorlagen je Warengruppe, Layout im Editor an das Ladendesign angepasst. Danach dauerte der Saisonwechsel einen Nachmittag, Preisänderungen eine Minute pro Artikel.

Der Unterschied liegt nicht im Design, sondern im Datenfluss: Vorher mussten Preise in jede Folie, jetzt stehen sie einmal in der Datenbank. Das Beispiel ist eine typische, erfundene Situation und kein Kundenfall.

Mehr Beispiele: Preisschildsoftware im Einzelhandel.

Was FlowerTag kostet

Der Tarif Preisschilder kostet 29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Enthalten: Artikeldatenbank, drei Vorlagen mit Layout-Editor, QR-Code, Barcode (EAN), Grundpreis, Aktionspreis und Druck für 1 Filiale und 1 Nutzer. Der Tarif richtet sich an Gewerbetreibende. Drucker und Papier sind nicht enthalten.

Mehr Details: Preise und Kosten im Detail und alle Tarife.

Der Wechsel von Word, Canva oder Excel

Die meisten Läden starten mit Word, Canva oder einer Excel-Tabelle. Das ist vernünftig, solange es wenige Artikel gibt. Der Wechsel lohnt sich, wenn jede Preisänderung eine Datei öffnet, ein Textfeld ändert und neu exportiert. Dann sind Schilder und Preise zwei getrennte Welten, die auseinanderlaufen.

  • Excel-Liste vorhanden: Direkt importieren, nichts neu tippen.
  • Canva-Vorlage vorhanden: Farben und Schrift im Layout-Editor nachbauen, damit der Look bleibt.
  • Word-Schilder vorhanden: Name und Preis in die Datenbank übernehmen, Vorlage wählen.
  • Handgeschriebene Schilder: Artikel einmal erfassen, danach nie wieder abschreiben.

Plane für den Wechsel einen Nachmittag ein und stelle ihn nicht unter Zeitdruck, etwa direkt vor einer Aktion. Wenn die ersten Schilder gut aussehen, geht der Rest schnell.

Häufige Fragen

Eine Software, die Preisschilder aus Artikeldaten erzeugt und druckt, mit Vorlagen, Grundpreis, Aktionspreis, Barcode und QR-Code.

Bei FlowerTag nicht. Es läuft im Browser am Mac, Windows-PC und iPad. Andere Programme brauchen eine Installation.

Nein, du brauchst eine Internetverbindung. Wichtige Schilder kannst du vorab als PDF speichern.

Ein Büro-Drucker reicht. Alternativ druckst du per AirPrint oder auf einem Etikettendrucker, der vom Gerät aus druckt.

Es gibt Vorlagen für Word oder Canva, die aber jedes Schild einzeln erzeugen. FlowerTag testest du 14 Tage kostenlos.

Ja, per CSV oder Excel.

Ja, im Browser, mit Druck per AirPrint.

29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar.

Nein, es erstellt Preisschilder.

Ja, im Layout-Editor mit drei Vorlagen als Ausgangspunkt.

Von Torge Meyer, Gründer von FlowerTag. Aufgewachsen im Blumenhandel, mit bis zu acht Filialen in Hamburg. Stand: Oktober 2026.

Teste es 14 Tage kostenlos.

Artikel anlegen, Vorlage wählen, drucken. Ohne Kreditkarte.

14 Tage kostenlos testen

Keine Kreditkarte · Monatlich kündbar · iPad, Mac, Windows