Im Blumenhandel verderben Fehlentscheidungen buchstäblich. Wer zu viel einkauft, wirft weg. Wer zu wenig einkauft, verkauft nicht. Dazwischen liegen Preise, die täglich schwanken, und Kalkulationen, die oft aus Erfahrung statt aus Zahlen entstehen.
Software für den Blumenhandel sollte deshalb dort ansetzen, wo Geld verwelkt: bei Bedarf, Einkaufspreis und Verlust.
Einkauf und Disposition
Die Disposition zeigt Bedarf, Bestand und Mindestmenge je Filiale. Daraus entstehen druckfertige Bestelllisten, am Laptop im Großmarkt oder am iPad früh am Morgen. Mehr dazu unter Großmarkt-Einkauf planen.
Marge und Verluste im Blick
Die Auswertung rechnet Umsatz, Rohertrag und Marge nach Filiale und Zeitraum. Preisreduzierungen und Warenvernichtung werden als Verlust erfasst, damit Schwund sichtbar wird.
- Welche Artikel bringen den meisten Rohertrag?
- Wo entstehen die meisten Verluste?
- Welche Filiale entwickelt sich besser?
Wenn der Betrieb wächst
Mit mehreren Standorten brauchst du eine gemeinsame Datenbasis und klare Rechte. Beides ist in FlowerTag eingebaut, siehe Filialen und Rechteverwaltung.
Ein Beispiel: Wochenplanung
Ein Händler mit drei Läden plant montags die Woche. In der Disposition sieht er je Filiale den Bedarf und den Bestand, passt Mengen für das Wochenende an und druckt die Bestellliste für den Großmarkt. Am Freitag zeigt die Auswertung, welche Artikel den höchsten Rohertrag brachten und wo Ware reduziert werden musste. Diese Erkenntnis fließt in die nächste Bestellung ein.
Fragen für deine Auswahl
- Zeigt die Software Rohertrag statt nur Umsatz?
- Kann ich Verluste getrennt auswerten?
- Wie gut funktioniert sie mit mehreren Filialen?
- Lässt sich die Bestellliste ausdrucken?
Darauf kommt es im Handel an
Im Handel entscheidet die Marge über den Fortbestand. Deshalb sollte jede Software Einkaufspreise und Verluste mitdenken, nicht nur Umsätze. Achte darauf, dass Preisänderungen im Einkauf sofort in der Kalkulation ankommen. Nur so erkennst du früh, wenn ein Artikel nicht mehr zum Verkaufspreis passt.