Preisschild „reduziert“: Aktionspreis richtig zeigen.
Ein Aktionsschild muss auf einen Blick zeigen, was gilt. Hier siehst du, wie du reduzierte Preise darstellst, worauf du bei der Preiswerbung achtest und wie du Aktionsschilder schnell druckst.
Reduzierungen gehören zum Handel: Saisonware, Restposten, Frischware mit kurzer Laufzeit, Wochenangebote. Das Schild muss deutlich zeigen, dass der Preis gesenkt ist, und es muss nach Ende der Aktion wieder verschwinden. Beides klingt einfach, scheitert aber im Alltag häufig an fehlenden Abläufen.
Hier erfährst du, wie du Reduzierungen auf dem Schild darstellst, welche allgemeinen Regeln zur Preiswerbung gelten und wie du Aktionen organisierst. Rechtliche Hinweise sind allgemein und keine Rechtsberatung.

So zeigst du eine Reduzierung
| Element | Umsetzung | Wirkung |
|---|---|---|
| Alter Preis | Durchgestrichen, klein | Zeigt die Ersparnis |
| Neuer Preis | Groß, markant, Signalfarbe | Hauptinformation |
| Badge | „Aktion“, „Sale“, „Reduziert“ | Aufmerksamkeit |
| Zeitraum | Optional „bis Sonntag“ | Dringlichkeit, nur wenn gesichert |
| Prozent | Optional „–30 %“ | Nur, wenn korrekt berechnet |
Wichtig ist, dass der alte Preis noch lesbar bleibt. Er ist der Bezugspunkt für die Ersparnis.
Allgemeine Regeln bei Preisermäßigungen
Wer Waren gegenüber Verbrauchern mit einer Preisermäßigung bewirbt, muss nach der Preisangabenverordnung unter Umständen den niedrigsten Gesamtpreis der letzten dreißig Tage vor der Ermäßigung angeben. Es gibt Ausnahmen, etwa bei bestimmten Waren oder Preissenkungen, die nicht als Ermäßigung beworben werden. Auch die Preisgestaltung muss ehrlich sein: Ein künstlich hochgesetzter Ausgangspreis ist unzulässig.
- Dokumentiere Preisänderungen mit Datum
- Bewirb nur echte Ermäßigungen
- Prüfe Sonderregeln für deine Ware
- Frage im Zweifel deine Beratung
Allgemeine Hinweise, nicht vollständig und keine Rechtsberatung. Die verbindliche Auskunft erhältst du von IHK, Verband oder Rechtsberatung.
Prozent und Aktionspreis berechnen
Rechenbeispiele
| Normalpreis 24,90 €, minus 20 % | 19,92 € (gerundet 19,90 €) |
| Normalpreis 14,90 €, minus 30 % | 10,43 € (gerundet 10,40 €) |
| Normalpreis 9,90 €, Aktion 7,90 € | Ersparnis 2,00 € = rund 20 % |
Rechenweg: Normalpreis mal (1 minus Rabatt). Erfundene Beispiele.
Rechne Prozentwerte nie im Kopf auf dem Schild. Lege den Aktionspreis im Artikel fest, dann stimmen Schild und Kasse überein.

Aktionen organisieren
- PlanungWelche Artikel, welcher Preis, von wann bis wann?
- VorbereitungAktionspreis im Artikel hinterlegen
- StartSchilder drucken und aufstellen, Kasse anpassen
- EndeAktionspreis zurücksetzen, Schilder entfernen, Normalschilder drucken
- KontrolleStichprobe: Schild gegen Kasse
Ohne festen Ablauf bleiben Aktionsschilder stehen, nachdem die Aktion vorbei ist. Das ist ärgerlich und kann Beanstandungen auslösen.
Reduzierungen nach Branche
| Branche | Typischer Anlass | Hinweis |
|---|---|---|
| Bäckerei | Backwaren vom Vortag, Nachmittag | Schnell wechselnd, Bäckerei |
| Obst und Gemüse | Reife Ware | Obst und Gemüse |
| Blumen | Sträuße am Ende der Woche | Blumenetiketten |
| Boutique | Saisonende, Sale | Anhänger |
| Concept Store | Auslaufsortiment | Regalschilder |
Aktionsschilder mit FlowerTag erstellen
In FlowerTag hinterlegst du pro Artikel einen Aktionspreis. Das Schild zeigt den alten Preis durchgestrichen und den neuen Preis groß, optional mit Badge. Nach Ende der Aktion setzt du den Preis zurück und druckst das Normalschild neu. Der Grundpreis wird mit dem neuen Preis neu berechnet.
Beispiel: eine Wochenaktion im Concept Store
Ein Concept Store startet montags eine Aktionswoche auf 25 Artikel. Am Freitag legt er die Aktionspreise im System an, am Montagmorgen druckt er die Schilder mit Streichpreis und Badge und stellt sie auf. Sonntagabend setzt er die Preise zurück, druckt Normalschilder und tauscht alle aus. Alles dauert zusammen weniger als eine Stunde.
Der Laden dokumentiert Aktionszeitraum und Preise intern, falls später jemand nachfragt. Das Beispiel ist erfunden und zeigt, wie ein fester Ablauf Aktionen sicher macht.
Typische Fehler bei reduzierten Preisen
- Alter Preis wird nicht mehr gezeigt, die Ersparnis bleibt unklar
- Aktion läuft ab, Schild bleibt hängen
- Aktionspreis nur auf dem Schild, nicht in der Kasse
- Prozentangabe falsch gerundet
- Ausgangspreis künstlich erhöht
- Keine Dokumentation der Preise
Die meisten Fehler entstehen durch fehlende Abläufe. Mit einem festen Plan und einer Quelle für Preise vermeidest du sie. Mehr dazu: Preisauszeichnungssoftware.
Was es kostet
Der Tarif Preisschilder kostet 29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar, 14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte. Enthalten: Artikeldatenbank, drei Vorlagen mit Layout-Editor, QR-Code, Barcode (EAN), Grundpreis, Aktionspreis und Druck für 1 Filiale und 1 Nutzer. Der Tarif richtet sich an Gewerbetreibende. Drucker und Papier sind nicht enthalten.
Mehr Details: Preise und Kosten im Detail und alle Tarife.
Häufige Fragen
Alter Preis durchgestrichen, neuer Preis groß, optional mit Badge wie „Aktion“.
Wenn du mit einer Ermäßigung wirbst, gelten besondere Regeln. Prüfe sie für deinen Fall, das ist keine Rechtsberatung.
Eine Regel der Preisangabenverordnung bei der Bewerbung mit Preisermäßigungen. Ob sie für dich gilt, klärst du mit deiner Beratung.
Normalpreis mal (1 minus Rabatt). 20 % Rabatt auf 24,90 € ergibt 19,92 €.
Das legst du fest. Wichtig ist, dass Schild und Kasse übereinstimmen und die Aktion klar endet.
Aktionspreis im Artikel hinterlegen und das Schild drucken, in Sekunden.
Du setzt den Preis zurück und druckst das Normalschild neu.
Ja, wenn der Wert stimmt. Du kannst darauf auch verzichten.
29 € im Monat zuzüglich Mehrwertsteuer, monatlich kündbar.
Nein.
Teste es 14 Tage kostenlos.
Artikel anlegen, Vorlage wählen, drucken. Ohne Kreditkarte.
14 Tage kostenlos testenKeine Kreditkarte · Monatlich kündbar · iPad, Mac, Windows