Aus der Praxis im Blumenhandel entwickelt

Valentinstag vorbereiten: Damit der 14. Februar läuft wie geplant.

Für viele Blumenläden ist der Valentinstag der Tag mit dem höchsten Druck: viele Bestellungen, steigende Einkaufspreise, enge Zeitfenster. Mit einem klaren Zeitplan und sauberen Daten bleibt er beherrschbar.

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Disposition für den Valentinstag im Blumenladen
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Der 14. Februar fällt in eine ruhige Jahreszeit, und doch ballt sich an diesem Tag mehr Nachfrage zusammen als in vielen Wochen davor. Rosen sind knapp und teuer, Kunden wollen abholen oder liefern lassen, und jede Fehlkalkulation wiegt schwer, weil die Menge groß ist. Eine gute Valentinstag-Vorbereitung beginnt deshalb im Herbst und folgt einem festen Ablauf: Mengen schätzen, Einkauf sichern, Preise setzen, Bestellungen organisieren, Team einplanen.

Zeitplan: Was wann zu erledigen ist

Beispielhafter Zeitplan, an deinen Laden anzupassen
ZeitpunktAufgabeHilfe in FlowerTag
Oktober bis NovemberVorjahreszahlen ansehen, Mengen grob planen, Vorbestellungen beim Lieferanten besprechenAuswertung nach Artikel und Zeitraum
DezemberSortiment und Preisstufen festlegen, Aktionssträuße entwerfenStraußkalkulator mit Rezepten
Anfang JanuarVorbestellungen annehmen, Abhol- und Lieferfenster definierenKundenbestellungen mit Status
Ende JanuarEinkaufspreise prüfen, Dispo anlegenDisposition je Filiale
Eine Woche vorherPreise anpassen, Etiketten drucken, Team einteilenDruckkorb und Preisschilder
Am Tag selbstBestellungen abarbeiten, Status pflegen, Kundinnen benachrichtigenStatusmeldungen per Mail

Einkauf: Mengen planen, Preise im Blick behalten

Der Einkauf entscheidet, ob am Ende Marge bleibt. Rosen und andere Leitprodukte steigen zum Valentinstag im Preis. Wer erst spät bestellt, zahlt die Spitze. Wer zu viel bestellt, bleibt auf Ware sitzen, die nach dem 14. Februar kaum noch zu verkaufen ist. Lege deshalb in der Disposition früh eine Dispo für den Termin an, trage Mengen je Filiale ein und beobachte die Summen für EK-Einsatz und VK-Wert.

Die Auswertung der Vorjahre liefert Anhaltspunkte, ersetzt aber nicht deine Einschätzung: Wetter, Wochentag und lokale Besonderheiten verändern die Nachfrage. Der 14. Februar liegt jedes Jahr auf einem anderen Wochentag, und Berufstätige kaufen am Wochenende anders als unter der Woche.

Preise: Nachkalkulieren, bevor das Schild hängt

Wenn Einkaufspreise steigen, müssen die Verkaufspreise folgen. In FlowerTag pflegst du den Einkaufspreis am Artikel, prüfst die Marge in der Auswertung und passt den Verkaufspreis an. Für Sträuße nutzt du den Straußkalkulator: Du siehst sofort, wie sich höhere Rosenpreise auf den berechneten Preis auswirken, und wählst die passende Preisgruppe. Hinterlege Aktionssträuße als Rezept, damit sie im Hochbetrieb schnell zur Hand sind.

Vorbestellungen und Lieferungen organisieren

Am Valentinstag stehen gleichzeitig Abholungen und Lieferungen an. In der Bestellverwaltung legst du jede Bestellung mit Kunde, Positionen, Termin und Zahlungsstatus an und führst sie durch die Stufen Bestellt, In Arbeit, Abholbereit beziehungsweise Unterwegs, Abgeschlossen. Bei Abholbereit oder Unterwegs kann eine Benachrichtigung an die Kundin gehen, optional mit Foto. So entfallen Rückfragen am Telefon, und die Kundschaft weiß Bescheid. Mehr zum Thema: Kundenbestellungen im Blumenladen.

Team: Wer macht was?

  • Aufgaben vorab verteilen: Binden, Verpacken, Auslieferung, Telefon.
  • Zugriffsrechte klären: Wer darf Preise ändern, wer nur Bestellungen sehen? Siehe Rechteverwaltung.
  • Prämien transparent machen, wenn du Mehrarbeit besonders honorieren willst: Prämien für Floristinnen.

Nach dem 14. Februar: Lernen für nächstes Jahr

Der Tag danach ist der beste Zeitpunkt für die Auswertung. Welche Sträuße liefen, welche blieben liegen? Wie viel wurde reduziert oder vernichtet? Dokumentiere Verluste mit Grund, siehe Schwund reduzieren, und sichere dir die Zahlen für die Planung im Herbst. Den Muttertag planst du nach demselben Muster: Muttertag planen.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

So früh wie möglich. Besprich Mengen und Preise im Herbst mit deinen Lieferanten und lege Ende Januar die endgültige Dispo an. Je später bestellt wird, desto eher zahlst du Spitzenpreise.

Aktualisiere den Einkaufspreis am Artikel. Im Straußkalkulator rechnet die nächste Kalkulation mit dem neuen Wert, und du wählst den Verkaufspreis neu.

In der Bestellverwaltung mit Status, Zahlungsstatus und Termin. Eine Kalenderansicht und Benachrichtigungen helfen, den Überblick zu behalten.

Es liefert Zahlen aus der Vergangenheit und eine Dispo-Tabelle mit Summen. Die Entscheidung über Mengen triffst du selbst.

FlowerTag gibt es ab 49 € pro Monat (Solo). Der Starter-Tarif mit Kundenbestellungen, Bestandserfassung und Auswertung kostet 79 €, der Pro-Tarif mit mehreren Filialen 199 €. Du testest 14 Tage kostenlos mit allen Pro-Funktionen, ohne Kreditkarte.

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